Aktuelles
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IGeL-Monitor bewertet Lasertherapie bei Nagelpilz mit „unklar“
Das wissenschaftliche Team des IGeL-Monitors hat untersucht, ob eine Lasertherapie Nagelpilz vollständig beseitigen und so das Wachstum gesunder Nägel ermöglichen kann. Der IGeL-Monitor bewertet diese Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) mit „unklar“. In der insgesamt recht dünnen Studienlage fanden sich weder Hinweise für einen Nutzen , noch für einen Schaden.
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IGeL können mehr schaden als nützen – Aufklärung über Schadensrisiko unzureichend
Jedes Jahr geben gesetzlich Versicherte mindestens 2,4 Milliarden Euro für Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) aus, die privat von ihnen zu bezahlen sind – knapp 400 Millionen Euro davon allein für orthopädische Leistungen. Daher hat das wissenschaftliche Team des IGeL-Monitors weit verbreitete IGeL im Bereich der Orthopädie bewertet. Fazit: Hyaluronsäure-Injektionen bei Knie- und Hüftgelenksarthrose werden mit „negativ,“ die Stoßwellentherapie bei Tennisarm und Kalkschulter mit „unklar“ bewertet. Nötig sind verpflichtende unabhängige wissenschaftsbasierte Informationen zu IGeL in den Praxen.
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IGeL-Monitor bewertet Hyaluronsäure-Injektionen bei Knie- und Hüftgelenksarthrose mit „negativ“
Das wissenschaftliche Team des IGeL-Monitors ist erneut der Frage nachgegangen, ob Hyaluronsäure-Injektionen Beschwerden im Knie lindern, die durch Arthrose entstehen. Außerdem hat es erstmals Hyaluronsäure-Injektionen bei Hüftgelenksarthrose unter die Lupe genommen. Der IGeL-Monitor bewertet diese beiden Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) mit „negativ“: Die Injektionen sind mit einem erhöhten Risiko von Nebenwirkungen verbunden, ohne dass sie einen Nutzen für die Patientinnen und Patienten haben.
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IGeL-Monitor bewertet Stoßwellentherapie bei der Kalkschulter und beim Tennisarm mit „unklar“
Das wissenschaftliche Team des IGeL-Monitors hat erneut geprüft, ob die extrakorporale Stoßwel-lentherapie Beschwerden bei einer Kalkschulter oder beim Tennisarm lindern kann. Beide Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) bewertet der IGeL-Monitor mit „unklar“: Die bisherigen Studien erlauben keine verlässlichen Aussagen zur Wirksamkeit oder zu möglichen Schäden.
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IGeL-Monitor bewertet Ultraschall und MRT zur Früherkennung von Brustkrebs mit „unklar“
Das wissenschaftliche Team des IGeL-Monitors ist erneut der Frage nachgegangen, ob Untersuchungen der Brust mit Ultraschall oder Magnetresonanztomografie (MRT) dazu beitragen können, brustkrebsbedingte Symptome oder Schmerzen zu verringern oder zu vermeiden, die gesundheitsbedingte Lebensqualität zu verbessern, oder zu verhindern, dass Frauen an Brustkrebs sterben. Der IGeL-Monitor bewertet diese beiden Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) mit „unklar“, weil keine aussagekräftigen Studien zu ihrem Nutzen und Schaden gefunden werden konnten.
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IGeL-Monitor bewertet Lichttherapie zur Behandlung und zur Vorbeugung einer Winterdepression unterschiedlich
Das wissenschaftliche Team des IGeL-Monitors ist erneut der Frage nachgegangen, ob Lichttherapie die Symptome einer saisonalen Depression (umgangssprachlich auch Winterdepression) lindern kann und bewertet diese IGeL nach wie vor mit „tendenziell positiv“. Zusätzlich hat das Team geprüft, ob sich Lichttherapie auch zur Vorbeugung von Symptomen einer Winterdepression bei Menschen, die in der Vergangenheit bereits daran gelitten haben, eignet und bewertet diese IGeL mit „unklar“.
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Dünnschichtzytologie: Kassenleistung oft zusätzlich als IGeL verkauft
Die Dünnschichtzytologie zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs ist im Rahmen der regulären Krebsfrüherkennungsuntersuchungen eine Kassenleistung. Dennoch bieten ärztliche Praxen sie häufig zusätzlich als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) an, die von den Patientinnen selbst zu bezahlen ist. Laut IGeL-Report 2024 ist der „Abstrich zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs (Dünnschichtzytologie)“ die vierthäufigste in Anspruch genommene IGeL. In einem Informationstext klärt der IGeL-Monitor über die Früherkennungsuntersuchung auf und erläutert, in welchen Fällen es sich um eine IGeL handelt.
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IGeL-Monitor bewertet drei Verfahren zur Früherkennung von Blasen- oder Nierenkrebs mit „tendenziell negativ“
Das wissenschaftliche Team des IGeL-Monitors hat drei Verfahren mit „tendenziell negativ“ bewertet, die Blasen- oder Nierenkrebs frühzeitig erkennen sollen: Analysen des Urins und eine Ultraschalluntersuchung zur Früherkennung von Blasenkrebs sowie eine Ultraschalluntersuchung der Nieren zur Früherkennung von Nierenkrebs. Zu keinem der Verfahren fanden sich Studien, die Hinweise auf einen Nutzen oder einen direkten Schaden dieser Untersuchung geben, allerdings sind indirekte Schäden möglich.
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IGeL-Report 2024: 2,4 Milliarden Euro setzen Arztpraxen pro Jahr mit fragwürdigen IGeL um
Der IGeL-Monitor hat zum 5. Mal gesetzlich Versicherte zu Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL), zu den Kosten und zum Umgang mit IGeL in den ärztlichen Praxen befragt. Ergebnis: Patientinnen und Patienten werden in großem Umfang mit IGeL-Angeboten konfrontiert – dabei gibt es viele Probleme. Versicherte geben aus Unwissenheit viel Geld für Leistungen aus, die wenig nützen und teilweise auch schaden können. In den Praxen wird unzureichend über IGeL aufgeklärt.
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IGeL-Monitor bewertet zwei Verfahren zur Vorbeugung von Blasenentzündungen mit unterschiedlichen Ergebnissen
Das wissenschaftliche Team des IGeL-Monitors hat zwei Verfahren bewertet, mit denen wiederkehrenden Blasenentzündungen vorgebeugt werden soll. Die Behandlung mit dem Medikament Uro-Vaxom® zur gezielten Stimulation des Immunsystems bewertet der IGeL-Monitor mit „tendenziell positiv“, weil Studienergebnisse Hinweise auf einen Nutzen zeigen. Die Impfung mit dem Impfstoff StroVac® bewertet der IGeL-Monitor mit „tendenziell negativ“, da nur eine Studie in die Bewertung eingeschlossen werden konnte und sich aus dieser Studie keine Hinweise auf einen Nutzen ableiten lassen, aber Nebenwirkungen auftreten können.
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